CPM – Cost per Mille

Definition Cost per Mille (CPM)

Die Abkürzung CPM (Cost per Mille) ist eine Abrechnungsmethode in der Medienwerbeplanung und bezieht sich auf die Sichtkontakte Ihrer Werbung. Auch als TKP (Tausender Kontakt Preis) , TAI (Thousand Ad Impressions) oder CPT (Cost per Thousand) wird ein Preis definiert, den der Advertiser bezahlen muss, sobald 1000 Sichtkontakte zustande gekommen sind. Meist findet die Basis dieser Abrechnung im TV, Radio oder in der Printwerbung Einsatz. Die Reichweite wird hier durch die Zuschauerzahlen, der Zuhörer oder der Printauflage bemessen.

Wie wird der CPM berechnet?

Der Preis der Anzeige durch die Reichweite multipliziert mal 1000.

(1000 Euro Kosten / 100.000 Leser) x 1000 = 10 Euro CPM

Pro 1000 Sichtkontakten werden 10 Euro abgerechnet.

Vorteile der Abrechnung CPM

Das Modell Cost per Mille bietet Ihren Unternehmen folgende Vorteile:

  • Mediakosten lassen sich optimaler skalieren
  • Crossmediale Kampagnen können besser verglichen werden
  • Steigerung Ihrer Markenbekanntheit
  • Günstiger als ein CPC (Cost per Click) Modell

Nachteile der Abrechnung CPM

Die Abrechnung als CPM Modell bietet auch Nachteile:

  • Es geht um Quantität (Reichweite) und weniger um die Qualität der Kontakte
  • Wenig Informationen über die erreichte Zielgruppe
  • Vage Bestimmung ob ein User die Werbung wahrgenommen hat und Interesse besteht

Cost per Mille im Online Marketing

Das Abrechnungsmodell CPM wird im Display Marketing eingesetzt, wohingegen die Platzierung Ihrer Anzeige und dessen Rotation eine wichtige Rolle spielt. Die Messbarkeit basiert nur anhand der Sichtkontakte, weniger der Qualität der Zielgruppe und deren Interesse. Die Methodik wird als Push Marketing bezeichnet, d.h. der Nutzer sucht nicht aktiv nach Ihrem Produkt sondern wird durch Ihre Anzeige wiederum aufmerksam gemacht. Sie erzielen so günstig eine große Reichweite mittels Ihrer Werbebanner und sollten diese so klickstark wie möglich gestalten.