Google Ranking Faktoren

Was sind die Google Ranking Faktoren?

Wie Google seine Ergebnisse in den organischen SERPs sortiert, hängt angeblich von über 200 Rankingfaktoren ab, die teils im Netz kursieren oder vom Suchmaschinenbetreiber geheim gehalten werden. In Ihrer SEO sollten Sie nicht zu sehr auf die einzelnen Ranking Faktoren achten sondern die SEO auf den Besucher auslegen. John Müller (Webmaster Trends Analyst bei Google) beantwortet die Frage was der wichtigste Rankingfaktor sei mit „Großartigkeit“

John Müller Statement zum Rankingfaktor
Abbildung 1: John Müller antwortet zum wichtigsten Rankingfaktor

In der Tat sollten Sie als Unternehmen und Webmaster den Besucher im Fokus haben. Im Kern benötigen Sie für Ihre SEO eine nutzerfreundliche Website, welche bestmöglich auf allen Geräten bedienbar ist (responsive Webdesign), den besten Inhalt zur Suchintention für den Nutzer und daraus resultierend themenrelevante Verlinkungen auf Ihren Content hat. Alle hier weiter aufgeführten Faktoren sind Signale, damit Google Ihre Website und dessen Inhalt besser versteht und zuordnen kann. Die Reihenfolge bezieht sich nicht auf die Wichtigkeit als Rankingfaktor!

  1. Alter der Domain
    Das Alter der Domain bezieht sich auf die erstmalige Indexierung durch Google und den Backlinks dieser. Einer bereits existierenden Domain mit relevanten Backlinks wird etwas mehr Vertrauen geschenkt.

  2. Keyword im Domainnamen
    War es früher noch wichtig das Keyword im Domainnamen zu besitzen, so geht es heute mehr um den Aufbau einer Marke und den Signalen der Nutzer. Der Grundgedanke galt den Verlinkungen auf die Keyword Domain um mittels den Anchor Texten einen Rankingvorteil zu erhalten, bedingt ist dem Anfangs in der Optimierung noch so. Eine Exact Match Domain, die nur aus dem Keyword besteht, muss seit dem EMD Update im September 2012 ebenfalls durch guten Content, Links und dem Nutzerverhalten überzeugen!

  3. Keyword vorne im Domainnamen
    Das gewünschte Keyword vorne im Domainnamen zu haben, soll laut den SEO Experten von MOZ einen Rankingvorteil gegenüber den Domains darstellen, die erst im zweiten oder dritten Wort das Keyword nutzen.

  4. Registrierungsdauer der Domain
    Eine Domain, die länger im Bestand ist, gewinnt etwas mehr Vertrauen als kurzfristig registrierte Domains, die ggf. für Black Hat Methoden verwendet werden könnten.

  5. Keyword als Subdomain
    Wie die Experten von MOZ herausgefunden haben, bietet das Keyword als Subdomain einen Rankingvorteil, z.b. keyword.ihredomain.de.

  6. Domain Historie
    Fiel eine Domain durch SPAM Methoden auf, so kann diese einen Vertrauensnachteil seitens Google besitzen. Es gilt daher zu prüfen welche Entwicklung die Domain im Index hatte. Hierzu sollten Sie Tools wie Sistrix, Xovi nutzen, mittels Archive.org sich den Inhalt der Domain ansehen. Eine Domain kann dahingehend auch verbrannt sein und eine längere Zeit benötigen um entsprechendes Vertrauen wieder aufzubauen.

  7. Whois Informationen schützen
    In der Domainregistrierung gibt es Hoster, die eine Whois-Protection erlauben, dahingehend ist es nicht möglich den Inhaber einer Domain zu identifizieren. Da man bei „sauberen Seiten“ nicht davon ausgehen muss, dass hier ein Schutz notwendig ist, kann dies ein negatives Signal erzeugen. Sie sollten dahingehend unbedingt prüfen, ob ein derartiger Schutz für Ihre Domain wirklich notwendig ist.

  8. Abstrafung eines Domainbesitzers
    Ein Spammer, der mittels zahlreichen unterschiedlichen Domains aufgefallen ist, kann seitens Google global für seine Domains abgestraft werden.

  9. Länderspezifische TLD
    Eine Topleveldomain für ein Land, z.b. .de (Deutschland) oder .at (Österreich) bietet ein positives Signal für das jeweilige Land. Länderübergreifend sollten Sie beispielsweise auf eine .com ausweichen. Die gesammelten Backlinks beziehen sich immer auf eine TLD. Domainendungen wie .bayern oder .berlin sehen Sie kaum bis gar nicht auf Google Seite 1.

  1. Title Tag

    Die Verwendung des Keywords im Title Tag, hat ein positives Signal für die Suchmaschinenoptimierung. Der Nutzer sieht in den Google SERPs Ihr Ergebnis, meist wird das Keyword durch Google gefettet und die Klickrate verbessert sich dadurch. Verwenden Sie das Keyword bestmöglich weit vorne im Title Tag. Jede URL sollte einen eigenen Title Tag besitzen, Duplikate lassen sich durch kostenlose Tools oder der Google Search Console finden.

  2. Meta Description
    Das Keyword in der Meta Description zu hinterlegen bietet keinen Rankingvorteil. Passt eine Description nicht zur Suchintention des Nutzers oder ist keine hinterlegt, so generiert Google eine eigene Description für Ihr Snippet. Durch eine aussagekräftige Description, welche ggf. auch das Keyword beinhaltet, können Sie die Klickrate (CTR) erhöhen und so ein positives Signal senden. Auch hier gilt wie beim Title Tag, pro URL eine eigene aussagekräftige Description die zum Klicken animiert. Mittels der Google Search Console lassen sich doppelte Meta-Beschreibungen auffinden.

  3. H1 Überschrift
    Eine klare Gliederung Ihres Content, mittels einer H1 Überschrift, schafft für Google ein besseres Verständnis und wird positiv belohnt. Legen Sie bestmöglich pro Site nur eine H1 an.

  4. Keyword im Content
    Wurde damals auf die Keyword Dichte optimiert, wird heute mittels WDF*IDF der Bezug zu einem Keyword hergestellt. Sicherlich ist es relevant, das notwendige Keyword im Text zu besitzen, jedoch sollten Sie bei einem qualitativ umfangreichen Artikel und thematisch passende Wortbestandteile entsprechend positive Signale automatisch entsenden. Schreiben Sie somit den bestmöglichen Inhalt für Ihre Nutzer

  5. Länge des Content
    Entgegen der Behauptung, das ein Text mindestens 250 Wörter mit einer Keyword Dichte von x Prozent besitzen muss, sollten Sie den Fokus des Inhalts auf die Suchintention des Nutzers auslegen und sich die Suchmaschinenergebnisse zu einem Keyword genau ansehen. Beantworten Sie die Frage zu einem Thema mittels weniger Sätze, so muss hierzu kein aufgeblähter Text entstehen. Geht es um ein umfangreiches Thema, wie dieser Artikel zu den Google Rankingfaktoren, so ist dieses Thema aufwendiger und demzufolge nicht mit wenigen Sätzen beschrieben.

  6. Inhaltsverzeichnis
    Bei umfangreichen Inhalten, ist es sinnvoll ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken anzulegen. Dieses Inhaltsverzeichnis sorgt auch für Sitelinks im Google Snippet und führt zu einer besseren Usability des Nutzers.

  7. Keyword Dichte
    Wurde in der Vergangenheit mittels einer hohen Keyworddichte das Ranking einer Seite beeinflusst, sollten Sie Keyword SPAM meiden und sich auf Inhalte für den Nutzer fokussieren. Tools, z.b. im Bereich WDF*IDF, können Ihnen dabei helfen ggf. Wortbestandteile zu finden, die Ihre Nutzer zu diesem Keyword erwarten.

  8. Latent Semantic Indexing Keywords (LSI)
    Durch Nutzung von relevanten Suchbegriffen rund um Ihr eigentliches Keyword, versteht Google auch die passende Zuordnung dessen und kann unter Umständen somit auch die Qualität des Contents bewerten. Geht es um den Plattfuß als Fußfehlstellung oder den bekannten Film mit Bud Spencer?

  9. LSI Keywords im Title oder Description
    Relevante Begriffe oder Synonyme können im Einsatz innerhalb der Title und Meta Description für positive Signale sorgen.

  10. Themenabdeckung
    Verfassen Sie allumfassenden Content auf einer Seite, die dieses Thema bestmöglich abdeckt, so haben Sie einen Rankingvorteil gegenüber Seiten die dieses Thema nur teilweise behandeln.

  11. Ladegeschwindigkeit
    Nutzer wollen in der heutigen Zeit Inhalte schnell und einfach konsumieren. Eine Website die lange Ladezeiten besitzt, führt zu einem negativen Nutzererlebnis und damit zu höheren Absprungraten. Sorgen Sie also dafür, dass die Inhalte schnell geladen werden.

  12. Suchintention
    Setzen Sie sich mit der Suchintention Ihrer Zielgruppe auseinander. Eine URL, die genau passenden Inhalt zur Suchintention liefert und den Nutzer dahingehend befriedigt, sendet positive Rankingsignale aus.

  13. Duplicate Content
    Welcher Nutzer möchte hundertfach dieselbe Produktbeschreibung einer Waschmaschine lesen? Schaffen Sie einzigartige Inhalte, die nicht einfach kopiert sind, einen Mehrwert darstellen und die Suchintention befriedigen.

  14. Canonical Tag
    Inhalte, die automatisiert durch Filterfunktionen entstehen, z.b. in Onlineshops, sollten mit einem Canonical Tag versehen werden. So versteht Google Ihre Inhalte besser und kann das Ranking der eigentlichen Zielseite zusprechen. Sollten zahlreiche Fehler im Einsatz des Canonical Tag entstehen, wird dieses durch die Suchmaschine ignoriert.

  15. Bilder optimieren
    Sorgen Sie für schnelle Ladezeiten, passende Formate und notfalls Bildkomprimierung. Der Einsatz eines Alt-Tags, passenden Dateinamens einem Title und Beschreibung, kann Google helfen den Inhalt des Bildes zu verstehen. Weiterhin wird dies bei Screenreadern (Barrierefreiheit) genutzt.

  16. Aktualität des Inhalts
    Besitzen Sie Inhalte, die eine Aktualität benötigen, so sollten Sie dies tun. Content der als Evergreen gilt, muss keiner stetigen Aktualisierung unterliegen! Beispiel: Ein Inhalt der beschreibt wie Sie eine Krawatte binden, benötigt weniger Aktualisierung als ein Content der Donald Trump gilt. Inhalte können wiederum aber gerne erweitert werden, d.h. ein Nutzer kann in der heutigen Zeit das Bedürfnis haben, dass er sich lieber ein Video zum Thema „Krawatte binden“ ansieht. In den Google SERPs wird das Datum der letzten Aktualisierung für den Nutzer angezeigt. Das reine verschieben von Wörtern entspricht hier nicht der Aktualisierung im eigentlichen Sinne.

  17. Aktualisierung Ihrer Seite
    Wie oft Ihre Website geupdatet wird, spielt wiederum eine Rolle. Schaffen Sie neuen frischen Inhalt für Ihre Nutzer, bauen Sie Ihre Website stetig aus oder verbessern Sie diese anhand eines Relaunchs, so sendet dies positive Rankingsignale.

  18. Keyword Prominenz
    Ist das für Sie zu optimierende Keyword im ersten Teil Ihres Contents, so kann dies positive Signale senden.

  19. Strukturierung mittels H2, H3
    Content mittels klarer Gliederung in H2, H3, usw. zu unterteilen, hilft Google bei einem besseren Verständnis Ihrer Inhalte.

  20. Qualität der ausgehenden Links und deren Themenrelevanz
    Schaffen Sie durch ausgehende Links einen Mehrwert für Ihre Nutzer, so wird dies als positiv eingestuft. Die Zuordnung der Themenrelevanz spielt hierbei ebenfalls eine Rolle. Wurden in der Vergangenheit durch Linkverkauf mehrere ausgehende Links auf unterschiedliche Webseiten (z.b. Kredit, SEO, Hotel) gesetzt, erkennt Google mittels des Hilltop Algorithmus den Status einer Website mittlerweile sehr gut.

  21. Grammatik und Rechtschreibung
    Einwandfreie Grammatik und Rechtschreibung gelten als Qualitätssignal.

  22. Zusätzlicher Content zur Interaktion
    Formulare, Zinsrechner, Kalkulatoren oder Videos erhöhen die Interaktion mit der Seite und entsenden somit ebenfalls ein positives Rankingsignal.

  23. Mobile Friendly
    Der Einsatz einer mobilen Website oder einer responsiven Homepage, schafft ein besseres Nutzererlebnis und wird von Google belohnt.

  24. Versteckte Inhalte oder Tabs
    Verstecken Sie keine Inhalte oder achten Sie bei der Nutzung von Tabs darauf, ob diese seitens Google letztendlich auch indexiert werden.

  25. Ausgehende Links
    Übermäßig ausgehende Links oder zahlreiche ausgehende Links zu unrelevanten Seiten, können das Ranking der Site negativ beeinflussen. Meiden Sie auch den Einsatz von harten Anchor-Texten.

  26. Interne Links
    Interne Verlinkungen innerhalb Ihrer Website, die einen Mehrwert für den Nutzer darstellen, sollten gesetzt werden. Sie helfen dem Nutzer und somit auch dem Crawler eine Website zu verfolgen.

  27. Broken Links
    Kaputte Verlinkungen, ob intern oder extern, sollten Sie umgehend beheben. Zahlreiche kaputte Verlinkungen zeugen von einer ungepflegten Website.

  28. Lesbarkeit Ihrer Inhalte
    Man geht davon aus, dass Google Content und dessen Lesbarkeit nach Anfänger, Fortgeschritten und Profis einteilen kann. Geht es um fachliche Artikel oder Studien, wird ein gehaltvollerer Content vom Nutzer und der Suchmaschine erwartet.

  29. Einsatz von Affiliate Links
    Besteht eine Website nur aus ausgehenden Affiliate Links, so geht man davon aus, dass diese ggf. zurückgestuft wird. Es gilt beim Aufbau von Affiliate Projekten ebenfalls einen Mehrwert für den Nutzer zu erschaffen.

  30. HTML Fehler
    Zahlreiche HTML Fehler können negative Signale entsenden. Ein sauberer Quellcode ist von Vorteil.

  31. Authorität Ihrer Domain
    Webseiten, die seitens Google ein Vertrauen genießen, erzielen ein schnelleres Ranking als Homepages mit einer niedrigeren Authorität.

  32. PageRank
    Offiziell ist der Google PageRank abgeschafft und in der Toolbar nicht mehr sichtbar. Dennoch geht man weiterhin davon aus, dass dieser damalige Algorithmus noch heute existiert und durch weitere Updates verbessert wurde. Websites mit einem hohen PageRank erzielen ein höheres Vertrauen.

  33. Länge der URL deren Pfad und Keyword
    Eine kürzere URL, mit Zielseiten oder Kategorien, die nahe der Domain liegen und ein Keyword in der URL beinhalten, erzielen oftmals besseres Ranking. z.B. ihredomain.de/seo/ oder ihredomain.de/damenschuhe/adidas/

  34. Angabe von Quellen und Referenzen
    Erfordert ein umfangreicher Content die Angabe von Quellen und Referenzen, so wird dies ebenfalls als positives Rankingsignale gewertet.

  35. Content mit Aufzählungen/Listen
    Inhalte welche durch Aufzählungen oder Listen aufbereitet werden, bieten dem Nutzer einen schnelleren Überblick.

  36. Anzahl der Rankings
    Je mehr Rankings eine Website belegt, desto mehr Vertrauen hat Google in diese.

  37. Alter der Site
    Ist eine Site schon länger im Index, genießt diese bei positiven Signalen ein höheres Vertrauen.

  38. Layout
    Ein gutes Design soll den Inhalt einer Website in den Vordergrund stellen. Es gilt von dem Inhalt nicht abzulenken und bestmöglich für den Nutzer aufzubereiten.

  39. Inhalte mit Mehrwert
    Einzigartige Inhalte, die einen Mehrwert darstellen und die Suchintention des Nutzers zufriedenstellen werden belohnt.

  40. Kontaktseite, rechtliche Unterseiten
    Wer im Business unterwegs ist, der führt neben dem Impressum auch eine Seite zum Datenschutz. Diese Seiten, gekoppelt mit dem Abgleich der Whois Informationen einer Domain, können einen Bonus erhalten.

  41. TrustRank
    Wie weit ist Ihre Website von manuell ausgewählten Trust Seiten entfernt? Dieser TrustRank Algorithmus hat Einfluss auf Ihr Ranking.

  42. Webseiten Architektur
    Eine vernünftige Struktur Ihrer Website, die mittels weniger Klicks den Nutzer zum Ergebnis führt, wird ebenfalls belohnt.

  43. Sitemap
    Eine Sitemap für Crawler kann diesem bei der Indexierung Ihrer Seite helfen. Diese ist nicht mit einer Sitemap für den Webseitenbesucher zu verwechseln, die ebenfalls zu einem positiveren Erlebnis beitragen kann.

  44. Serverprobleme
    Ist Ihre Website häufig nicht erreichbar, kann diese schlecht von den Crawlern indexiert werden und wird als negatives Signal eingestuft.

  45. Serverstandort
    Der Standort Ihres Servers sollte nahe Ihrer Zielgruppe sein, dies führt wiederum für schnellere Ladezeiten.

  46. SSL
    Der Einsatz einer SSL Verschlüsselung ist nicht nur als positives Rankingsignal zu sehen. Webseiten, die personenbezogene Daten übertragen (z.b. im Bestellvorgang, Kontaktformular), müssen aufgrund der DSGVO SSL einbinden! Weiterhin werden Websites ohne SSL teils in den SERPs entsprechend gekennzeichnet, was zu einer schlechten Klickrate (CTR) führt und in Browsern, z.b. Chrome entsprechend dargestellt.

  47. Doppelte Title und Meta-Beschreibungen
    Sie sollten auf Ihrer Website übergreifend doppelte Title- und Meta-Beschreibungen vermeiden. Prüfen Sie dies z.b. mittels kostenloser Tools oder der Google Search Console.

  48. Breadcrumb Navigation
    Eine sogenannte Brotkrumennavigation hilft Ihren Nutzern sich innerhalb Ihrer Website zurechtzufinden. Die Breadcrumb schafft auch ein besseres Verständnis der Google Crawler, da diese gleich interner Verlinkungen einzuordnen sind.

  49. Mobile Website oder Responsive Site
    Mobile first! Websites, die auch mobilfähig sind, werden von Google bevorzugt.

  50. Einsatz von Videos
    Videos, die beispielsweise auf der Plattform Youtube bereitgestellt und in der eigenen Website eingebunden werden, schaffen eine längere Aufenthaltsdauer und wirken sich positiv auf das Ranking aus. Weiterhin werden Videos in den Google SERPs eingeblendet und erhöhen so die CTR Ihrer Website.

  51. Usability
    Bauen Sie Ihre Website und deren Inhalte für den Nutzer! Stellen Sie diese zufrieden und arbeiten Sie an Metriken wie der Absprungrate, Verweildauer. Mittels RankBrain kann Google diese Metriken für eine Website messen.

  52. Google Analytics & Search Console
    Der Einsatz von Google Analytics und der Google Search Console verschafft Ihnen Auswertungsmöglichkeiten über Ihre Website und ein besseres Verständnis zu Optimierungspotentialen. Man munkelt, dass der Einsatz der Software auch seitens Google belohnt wird, da diese wiederum in RankBrain einfließt.

  53. Bewertungen/Erwähnungen
    Bewertungen oder Erwähnungen auf Websites haben einen positiven Einfluss auf Ihre Website.

  54. Höhe der Domain-Pop, IP-POP und Link-Pop
    Verlinken zahlreiche unterschiedliche Domains auf Sie, so hat dies einen positiven Einfluss auf Ihr Ranking. Bestmöglich sollten diese Verlinkungen von zahlreichen unterschiedlichen IP-Adressen (man sagt Class-C Netzen) und nicht Sidewide erfolgen.

  55. Authorität der verlinkten Seite
    Erhalten Sie Backlinks von Seiten mit hoher Authoriät, bestmöglich auch aus demselben Themengebiet, so schaffen Sie dadurch einen Vertrauensbonus. Links von Seiten, die innerhalb Ihres Keyword-Sets platziert sind, sollten Ihr Ziel sein.

  56. Verhältnis dofollow/nofollow Links
    Achten Sie in Ihrer Offpage-Optimierung auf ein gesundes Verhältnis von dofollow und nofollow Links um hier kein unnatürliches Muster erkennen zu lassen.

  57. Art der Verlinkung und dessen Platzierung
    Wichtig ist auch die Art der Verlinkung zu prüfen. Besitzen Sie beispielsweise zahlreiche Backlinks, die aus Bildern bestehen oder Backlinks, die im Footer anderer Websites untergebracht sind, so kann dies negative Signale entsenden.

  58. Verlinkung mit Money-Keywords vermeiden
    Backlinks die unnatürlich wirken, z.b. „Kredit“ oder „Kredit ohne Schufa“ senden negative Signale und werden vom Google Penguin erkannt.

  59. Backlinks von TLDs aus Ihrem Sprachraum
    Achten Sie bei Verlinkungen auf Backlinks aus Ihrem Sprachraum. Zahlreiche Backlinks aus Indien wirken auf eine deutsche Seite unnatürlich.

  60. Linkwachstum
    Ein schnelles Linkwachstum Ihrer Seite kann zu negativen Signalen führen.

  61. Themenrelevanz
    Achten Sie bei Ihren Verlinkungen auf Themenrelevanz und vermeiden Sie Backlinks von Seiten die keinen Mehrwert darstellen oder zu den „3 P“ (Porn, Pills, Poker) zählen.

  62. Backlink Alter
    Ein Link wird zum einen nicht sofort gecrawlt, zum anderen geht man davon aus, dass dieser seine Stärke erst noch entfaltet.

  63. Schema.org
    Zeichnen Sie Ihre Inhalte durch Mikroformate aus, z.b. die bekannten Bewertungssternchen, so erzeugen Sie eine bessere Klickrate in den SERP.

  64. Klickrate
    Je häufiger Nutzer auf Ihr Ergebnis in den SERPS zu Ihrem Keyword klicken, desto besseres Signal wird gesendet. Bitte meiden Sie hier eine Manipulation der Klicks!

  65. Aufenthaltsdauer und Bounce Rate
    Klickt ein User auf ein Ergebnis in den SERPs, hält sich dann lange auf Ihrer Website auf, interagiert mit dieser und springt nicht gleich ab, so sind dies positive Signale für Google.

  66. Direkter Traffic / Marke
    Es ist für Google wichtig, dass Sie eine Marke darstellen. Nutzer die gezielt nach Ihnen suchen und somit direkten Traffic erzeugen, senden positive Signale.

  67. Wiederkehrende Besucher
    Nutzer, die Ihre Website immer wieder besuchen, da diese einen Mehrwert darstellt, man mit ihr interagieren kann, senden positive Signale.

  68. Social Signale
    Erwähnungen in sozialen Netzwerken, deren Shares, Likes, dem Traffic aus den Kanälen, helfen Ihrer Website im Ranking

Fazit für die Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Auch wenn Sie in Ihrer Suchmaschinenoptimierung (SEO) noch zahlreichen weiteren Signalen über den Weg laufen, so gilt es den Nutzer im Auge zu behalten. Sobald Sie eine technisch gute Basis für Ihre Website aufgebaut haben, Inhalte für den Nutzer bereitstellen, der auch gefunden werden will und deren Suchintention befriedigt, so generieren Sie auch natürliche Backlinks auf Ihre Website, da dieser Inhalt verlinkenswert ist! Mit einer klaren Struktur, leichter Bedienbarkeit, schaffen Sie ein tolles Nutzererlebnis und senden auch so positive Signale an die Suchmaschine. SEO ist eine langfristige Arbeit die ausgehend Ihrer Strategie ist, meiden Sie die Suche nach schnellen Erfolgen, welche meist manipulativer Natur sind.

Weiterführende Links

Rankingfaktoren die Sie nicht ignorieren sollten: https://ahrefs.com/blog/de/google-ranking-faktoren/